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St. Agatha - Schulgeld Uganda

Für Artikel/Mitteilungen/Fotos sind die jeweiligen Vereine/Gruppen/Verbände selbst verantwortlich

 

Lwebitakuli--unsere Partnergemeinde

 

Sie ist noch eine recht junge Gemeinde der Diözese Masaka/Uganda, gegründet im Jahr 1984 gehören 10.000 Seelen zum Einzugsgebiet, das sehr weit reicht. Neben der Pfarrkirche gibt es allein 21 Außenstationen, die regelmäßig vom Pfarrer und zwei Kaplänen betreut werden müssen. Die  Gemeindemitglieder setzen sich aus verschiedenen Stämmen zusammen, in der Regel handelt es sich um eine hart arbeitende, jedoch arme Landbevölkerung. Die einzelnen Hütten mit Bananen-, Ananas- und Gemüseanpflanzungen liegen sehr weit auseinander.

Oft erst nach stundenlangem Fußmarsch erreichen die Christen die Kirche zum sonntäglichen Gottesdienst, der einen Höhepunkt in der Woche darstellt, erfährt man dort doch auch Neuigkeiten aus der Politik und anderen Bereichen. Auch Ratschläge für das alltägliche Leben werden hier erteilt, weshalb solch ein Treffen am Sonntag auch mehrere Stunden dauert.

Gruppenarbeit wird in der Gemeinde Lwebitakuli groß geschrieben. Besonders die Frauen sind in der ugandischen Kirche aktiv, somit ist die Frauengemeinschaft eine der stärksten Gemeindegruppen, aber auch aktive Gruppen, die mit unseren KAB Vereinigungen vergleichbar sind, verbreiten sich immer mehr. Mit kleinen Projekten, wie z. B. Kuh-, Hühner- oder Ziegenprojekten (Milch- oder Fleischverkauf) bemüht man sich, das karge Einkommen aufzubessern.

 

Der ehemalige Pfarrer von Lwebitakuli, Fr. Emmanuel Kinkumu Lutaaya, war im Jahr 2005 erstmals in Deutschland und besuchte mit zwei Jugendlichen seiner Gemeinde den Weltjugendtag in Köln und auch die Partnergemeinde in Epe. So konnte er kleine Eindrücke vom deutlich unterschiedlichen Leben hier in Deutschland mit nach Hause nehmen. Mittlerweile gibt es einen anderen Gemeindepfarrer, Fr. Gonzaga Nsamba, der für uns ebenfalls ein gut mitarbeitender Partner ist und mit viel jugendlichem Elan versucht, seine große Aufgabe zu meistern.

 

 

Unsere Hilfe aus Epe ist zweigleisig organisiert. Zum einen gibt es das Projekt "Schulgeld für Uganda" unter der Schirmherrschaft der Chorgemeinschaft St. Agatha. Es ermöglicht Waisenkindern den Besuch von Schulen und eine Berufsausbildung. Eine zweite Gruppe mit Namen "Aktionskreis Uganda" kümmert sich um den allgemeinen Aufbau der Infrastruktur in unserer Partnergemeinde. Vieles wurde schon in den letzten Jahren gebaut, angeschafft und geleistet.

 

Das marode gewordene Kirchendach in Lwebitakuli z. B. konnte in den letzten Monaten (Juni/ Juli 2013) während der Trockenzeit repariert werden. Die spröden Schindeln wurden nun durch ein Metalldach ausgetauscht, was eine starke Veränderung am Dach erforderte, denn auch der Dachstuhl musste erneuert werden, die Dachneigung wurde etwas erhöht. Noch sind nicht alle Schulden bezahlt, aber wir sind glücklich, dass es nun dicht ist. In den vergangenen Jahren war viel Wasser in den Innenraum der Kirche gedrungen, dadurch ist Wand regelrecht durchnässt. Diese soll nun getrocknet und anschließend neu gestrichen werden.

Durch gute Kommunikation heutzutage mit Handys und eMails erfahren wir regelmäßig die Neuigkeiten aus der Partnergemeinde. Immer gibt es viel zu tun, oft werden wir in Notsituationen um finanzielle Hilfe gebeten. Auch die von St. Agatha Epe aus errichtete Krankenstation braucht unsere ständige Hilfe. Regelmäßige Sendungen mit Medikamenten und manchmal auch mit kleineren Ausstattungsgegenständen für die Krankenstation werden jedes Mal dankbar entgegengenommen.

 

 

"SCHULGELD FÜR UGANDA" - eine Aktion der Chorgemeinschaft St. Agatha

 

Im Jahr 1993 wurde die Spendenaktion „Schulgeld für Uganda“ von Mitgliedern der Chorgemeinschaft ins Leben gerufen. Die große Not der Menschen, besonders das harte Schicksal der Aidswaisen in der Partnergemeinde von St. Agatha, brachte die Initiatoren dieser Hilfsaktion auf den Gedanken, den Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen und ihnen so eine Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

Durch die großartige und dauerhafte Mithilfe vieler Sponsoren und Sponsorinnen kann zurzeit mehr als 300 Kindern und Jugendlichen eine Schul- oder sogar Berufsausbildung bezahlt werden. (Ausführliche Informationen finden Sie im Flyer "Schulgeld Uganda", der hier zum Download bereit steht.)

Zwei Jahre lang besuchen die Kinder der Partnergemeinde den Kindergarten, daran schließt sich eine 7-jährige Grundschulzeit an. Auf der weiterführenden Schule können die Schüler dann nach vier Jahren einen Abschluss erreichen, der dem der Realschule gleicht, nach zwei weiteren Jahren steht eine Art Abiturprüfung. Viele Kinder aus Lwebitakuli versuchen, nach der Grundschulzeit eine praktische Ausbildung zu erhalten (Schreiner, Landwirt, Bauarbeiter, Schneider, Frisör etc.), einige wenige besuchen auswärtige höhere Schulen, um später ein Studium beginnen zu können.

 

Kindergarten, Tagesplatz (pro Jahr)
40 Euro

Kindergarten, Internatsplatz (pro Jahr)
150 Euro

Grundschule (pro Jahr)
60 Euro

Weiterführende Schule, Studium (pro Monat)
20- 100 Euro

Berufsschule (pro Jahr)
250 Euro

 

Weitere Informationen über die Aktion „Schulgeld Uganda" und KiGaUg

Chorgemeinschaft St. Agatha
c/o Martin Narowski
Am Josefshaus 31
48599 Gronau-Epe, 02565-3331

oder

Elfriede Dietze
Alfertring 3
48599 Gronau-Epe
02565-3523

 

Spenden können Sie einzahlen auf das Konto der Chorgemeinschaft St. Agatha

unter dem Stichwort „Schulgeld Uganda“:

Stadtsparkasse Gronau 8 527 350/ BLZ 401 540 06

Volksbank Gronau    204 100 900/BLZ  401 640 24


 

KINDERGARTEN UGANDA

Zusammen mit dem Eper Kindergarten St. Marien entstand der "Freundeskreis KiGaUg" (Kinder-Garten-Uganda), den engagierte Erzieherinnen und Eltern zusammen mit der Chorgemeinschaft St. Agatha im Jahr 2000 gründeten. Aus anfänglich 20 Kindern sind mittlerweile 350 Kinder geworden, die den Kindergarten in der Partnergemeinde besuchen. Seit kurzer Zeit gibt es in diesem Partnerkindergarten, der mittlerweile zur Grundschule erweitert wurde, sogar einen Internatsbereich, in dem Kinder im Alter von 4-14 Jahren Aufnahme finden. Auch bei diesem Projekt werden Waisenkinder besonders unterstützt, denn diese sind oftmals nicht in der Lage, den monatlichen Beitrag aufzubringen.

 

 

Freundeskreis Kinder Garten Uganda

Eine Aktion des Kindergartens St. Marien und der Chorgemeinschaft St. Agatha Gronau-Epe

Im Februar 2000 wurde in der Partnergemeinde unserer Pfarrei St. Agatha in Uganda ein Kindergarten mit zuerst nur 20 Kindern im Alter von 5 und 6 Jahren gegründet. In den folgenden Jahren entschieden sich immer mehr Eltern, ihre Kinder in diesen Kindergarten zu schicken. Für die mittlerweile gut 200 Jungen und Mädchen samt sieben Erzieher/innen konnte in diesem Jahr (2006) ein eigenes, neues Gebäude eingeweiht werden. Für die Kosten, das Gehalt der Erzieher/innen, Material zum Spielen und Lernen etc. müssen die Eltern aufkommen. Es gibt keine Zuschüsse vom Staat oder von anderen Institutionen. Leider ist es nur ganz wenigen Familien möglich, den Betrag von 25 Euro im Vierteljahr zu zahlen. Den vielen Waisenkindern in der Gemeinde bleibt der Zugang oftmals versagt, weil sie niemanden haben, der das Geld aufbringen könnte.

Seit 2001 unterstützen Elternrat und Erzieherinnen des St. Marien-Kindergartens in Epe zusammen mit Herrn Martin Narowski als Vertreter der Chorgemeinschaft St. Agatha die gute Idee:

 


Wir wollen den Kindern in Afrika helfen!

Mit der Hilfe von Eltern und Kindern ist das sicher zu schaffen. Ab einem Betrag von 2 Euro im Monat können Sie schon dem Freundeskreis KinderGartenUganda (KiGaUg) beitreten und so die gute Sache tatkräftig unterstützen. Selbstverständlich freuen wir uns auch über höhere Beiträge, die noch schneller wirkungsvolle Hilfe für unser Kindergartenprojekt darstellen. Wenn Sie es wünschen, erhalten Sie über Ihre Spende am Jahresende eine Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt.

Nähere Informationen bei: Martin Narowski, Am Josefshaus 31, 48599 Gronau-Epe. Tel: 02565-3331

 

 

HIER gibt´s den Flyer "Unsere Partnergemeinde Lwebitakuli in Uganda"

 

HIER gibt´s den Flyer "Schulgeld Uganda"

 

Fastenansprache „Einblicke in unsere Partnergemeinde in Uganda“ 10. März 2013

von Martin Narowski