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St. Agatha - Krankenhausbesuchsdienst

Entstehung des Krankenhaus-Besuchsdienstes der Eper Kirchen

Die Ursprünge dieses caritativen Dienstes – ehrenamtlich ausgeübt von Mitglliedern unserer Pfarrei – geht zurück auf eine Initiative von Pfarrer Alfons Frye vor ca. 35 Jahren.

Männer und Frauen – vornehmlich ältere Jahrgänge – erklärten sich bereit, die Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Agatha, die stationäre im St. Antonius-Hospital in Gronau verweilten, zu besuchen, um die Grüße der Pfarrgemeinde zu übermitteln. Dabei ging es wesentlich darum, den/die Kranke(n) wissen zu lassen, dass die Gemeinde an sie denkt und dieses durch den Besuch zum Ausdruck bringen möchte.

Der verstorbene Pfarrer Johannes Thijssen hat die Gruppe über viele Jahre begleitet und durch verschiedene Maßnahmen für den Zusammehalt und eventuelle nötige Erweiterung oder Ergänzung im Mitarbeiterstamm gesorgt.

 

Diakon Heinz Ruhne betreut seit 2002  in der Nachfolge von Pfarrer Thijssen den Krankenhausbesucherkreis, da er kraft seines Amtes als Diakon seinen pastoralen Schwerpunkt in der Kranken- und Altenseelsorge sieht  und von Berufswegen mit der Kranken- und Altenarbeit  vertraut ist.

Sein Anliegen ist es, die Mitglieder zu motivieren und bei eventuell auftretenden Problemen oder persönlichen Konflikten, die aus dieser Tätigkeit erwachsen können zu begleiten und ggf. auch zu betreuen.

 

Merkmale des Krankenhaus-Besuchsdienstes

Ein wesentliches Merkmal dieses Besuchsdienstes ist, dass die Mitglieder keine therapeutischen Gespräche führen sollen; eine Minimalaufgabe liegt und lag darin, ggf. Kontakte zu Seelsorgern herzustellen, falls dieses von den besuchten Patienten erwünscht war bzw. ist.

 

Es muss Anliegen und Sinn der Begleitung sein, den Mitgliedern des Kreises zu vermitteln, dass allein schon durch die Bereitschaft, Kranke aus unserer Gemeinde im Hospital zu besuchen, ein Zeichen von Caritas, von Nächstenliebe gesetzt wird.
Das Mitbringen von irgendwelche Geschenken oder Präsenten war und ist im Grund genommen zweitrangig. Die Mitglieder des Besucherkreises „bringen sich mit“.

Dass dieser Dienst nicht immer ganz leicht ist und hin und wieder auch mal Irritationen auftreten, wenn die besuchten Patienten nicht das Verhalten an den Tag legen, was seitens des Besuchsdienstes erwartet wird, ist allen bewusst.

 

In der Pfarrgemeinde St. Antonius Epe war ebenfalls jahrelang ein Besuchsdienst installiert.

 

Im Jahre 2004/2005, als es zu einer Zusammenarbeit der Pfarreien St. Agatha und St. Antonius Epe kam – Seelsorgeeinheit St. Agatha/St. Antonius – kam es auch zu einer Annäherung der beiden Besuchsdienste, die dann letztendlich auch gemeinsam an verschiedenen Tagen die Krankenbesuche in den Krankenhäusern St. Antonius-Hospital und Lukas-Krankenhaus absolvierten.

   

Organisation des Krankenhaus-Besuchsdienstes

Die Gruppe organisiert sich selbst. Sie bestimmt in regelmäßigen Zeitabständen, wer für die Orgatisation innerhalb der Gruppe verantwortlich ist.

Die Aufgabe von Diakon Ruhne  Aufgabe als geistlicher Begleiter liegt – wie der Ausdruck schon beschreibt – in der Begleitung.

Was den Schriftverkehr wie

  • Einladungen,
  • Terminabsprachen für Mai-, Rosenkranzandachten,
  • Weiterbildungsmaßnahmen, Besuchstermine für das Jahr
  • aber auch  gelegentliche gesellige Zusammenkünfte betrifft, so werden in Absprache mit dem Leitungsteam – z.Zt. Elisabeth Bunnefeld und Annette Zoels – geplant. Da ist Diakon Ruhne  beratend und unterstützend, nicht bestimmend, tätig.

Im Hinblick auf den Zusammenhalt der Gruppe und die Möglickeit der Weiterbildung finden im jährlichen Wechsel ein Dankeschön-Veranstaltung statt, sowie eine Weiterbildungsveranstaltung statt. Letztere wird entweder durch Diakon Heinz Ruhne oder aber auch durch einen geeigneten Referenten/in durchgeführt. Dabei sind bisher auch entsprechende Bildungshäuser des Bistums Münster  im näheren Umfeld angefahren worden.

 

Ein wichtiges Anliegen ist immer, dass die Gruppe hin und wieder durch neue, jüngere Mitglieder ergänzt und aufgestockt wird.

 

Zu einer gute Tradition ist auch das „Weihnachtssingen“ , das unmittelbar zu Beginn des Jahres in den ersten Januartagen stattfindet. Es wurde deswegen aus der Adventszeit ausgelagert, da es zu Terminkollosionen kam.

 

Neue Wege in der Arbeit des Krankehaus-Besuchsdienstes

In den Jahren 2009/2010 geschah etwas „Revolutionäres“.

In Zusammenarbeit mit Pfarrer Tyburski und verschiedenen Seelsorgern der evangelischen Kirchengemeinde Gronau/Epe und DiakonHeinz Ruhne seitens der Pfarrgemeinde St. Agatha wurde ein Konzept für einen sogenannten ökumnenischen Besuchsdienst erarbeitet.

Mehrere Mitglieder aus der evangelischen Kirchengemeinde und aus unserer Pfarrgemeinde St. Agatha bereiteten sich in einem vierwöchigen Seminar auf die Tätigkeit in diesem Kreis vor.

 

Im März 2010 kam es zu einer ersten Nachschau bzw. Bestandsaufnahme, wie die neu hinzugekommenen Mitglieder des Besuchsdienstes ihren Dienst sahen und welche Auswirkungen sich bei ihnen zeigten. Viele gute Ansichtspunkte wurden genannt. Manch eine(r) fühlte sich mit dieser Aufgabe eingebunden ind die sozialcaritative Arbeit im kirchlichen Bereich.

Es wurde eine Namensänderung des Kreises beschlossen. So heißt diese Gruppe nun:

 

KRANKENHAUS-BESUCHSDIENST der EPER KIRCHEN

Einige mussten aber nach kurzer Zeit den Dienst niederlegen, da sie sich mit dieser Aufgabe überfordert fühlten. Das war und ist völlig in Ordnung so.

Es wurde den Mitglieder des Besuchtsdienst immer wieder vermittelt, dass das eigene Wohlbefinden immer im Vordergrund stehen muss.  Es nützt niemandem, am wenigsten  der eigenen Person selbst, wenn diese Tätigkeit Unwohlsein oder Beklemmungen verursacht.

Es muss zum großen Bedauern festgestellt werden, dass der Zulauf an Mitgliedern für den Besuchsdienst von der evangelischen Seite rückgängig ist. Zwei „Mitstreiterinnen“ sind noch aktiv tätig, wobei eine sich für einen begrenzten Zeitraum hat „beurlauben lassen“. 

Zur Zeit sind 20 Frauen und Männer aktiv im Krankenhaus-Besuchsdienst aktiv. Das bedeutet, dass gut und gerne Leute nachrücken können und dürfen, um diesen Dienst auszuüben.

 

Die Erfahrung hat gezeigt, dass neue Mitglieder am wirkungsvollsten durch persönliche Ansprache gewonnen werden können.

Die Menschen müssen auf ihre Fähigkeiten zur Ausübung dieses Dienstes angesprochen werden.

Fragen nach Bereitschaft und Zeit zur Ausübung dieser wichtigen und notwendigen Aufgabe wird oft abschlägig beschieden.

Wer auf die Fähigkeiten  angesprpochen wird, stellt zunächst einmal die Frage, wie gerade auf ihn/sie dieses zutrifft. Dann besteht die Möglichkeit eines Gespräches.

 

Schlussfolgerungen aus der Arbeit des Krankenhaus-Besuchsdienstes:

Wenn ein Resumee aus der bisherigen Arbeitsweise des Besuchsdienstes gezogen werden kann, dann dieses:

 

Diese Tätigkeit -  von Mitgliedern der Pfarrei St. Agatha und der Evangelischen Kirche Epe ehrenamtlich ausgeübt – ist ein Bestandteil von Caritas und Diakonie in den jeweiligen Kirchengemeinden. Sie aufrecht zu erhalten, muß  ein wichtiger Bestandteil der pastoralen Bemühungen sein. Das heißt:

  • Es muss für den erforderlichen Nachwuchs gesorget werden,
  • die Mitglieder müssen materiell und spirituell begleitet werden,
  • Es muss an der Bewusstseinsbildung für die Notwendigkeit dieses Dienstes gearbeitet werden.
  • Die Mitglieder der Pfarrei bzw. der ev. Kirchengemeinde müssen für bzw.  zur Mitarbeit sensibilisiert und  motiviert werden. 
  • Die Mitglieder des Krankenhaus Besuchs Dienstes äußern immer wieder, dass sie sich durch diese Tätigkeit bereichert fühlen und ihnen sehr viel Freude und Wohlbehagen bereitet.
  • Es gibt sicherlich Menschen in unsern Gemeinden, die sich für diesen Dienst eignen. Sie müssen es sich nur zutrauen und auf den Weg machen.

 

Daher der Appell an dieser Stelle und Heute:

 

Wer Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat, ist herzlich zum Mittun eingeladen.

 

Ansprechpartner sind :

> Elisabeth Bunnefeld, Kottiger Hook 24, 48599 Gronau-Epe

  Tel.: 02565/ 2230    

> Annette Zoels, Wöltermannhof 25, 48599 Gronau-Epe

  Tel.: 92565/1262

> Heinz Ruhne,  Amelandsbrückenweg 30, 48599 Gronau-Epe

Tel.: 02565/3942 , E-Mail: ruhne@versanet.de

 

Heinz Ruhne