St. Agatha - St. Agatha erstellt institutionelles Schutzkonzept

St. Agatha erstellt institutionelles Schutzkonzept

Erstellen gemeinsam das institutionelle Schutzkonzept für St. Agatha (von links nach rechts): Florian Leuker, Jens Scholle, Britta Brügging, Tobias Scholle, Margret Böhmer, Silvia Nordholt, Annika Hollekamp, Pastoralreferentin Anne Grothe und Maike Lammers. Es fehlen Ute Wittland und Anja Fleer.

 

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor grenzverletzendem Verhalten und sexualisierter Gewalt ist in den vergangenen Jahren in der katholischen Kirche zu einem großen Thema geworden. So sieht die Präventionsordnung im Bistum Münster beispielsweise vor, alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Pfarrei mit einer Präventionsschulung zu schulen und sie so für das Thema von grenzverletzendem Verhalten und sexualisierter Gewalt zu sensibilisieren. Eine weitere Maßnahme zum Schutz von Kindern und Jugendlichen ist die Erstellung eines institutionellen Schutzkonzeptes (ISK), das jede Pfarrei im Bistum Münster in den kommenden Monaten zu erstellen hat. So auch unsere Pfarrei St. Agatha in Epe. Zusammen mit Pastoralreferentin Anne Grothe treffen sich Vertreterinnen und Vertreter einzelner Gremien und Gruppierungen in regelmäßigen Abständen, um dieses Konzept zum Schutz von Kindern und Jugendlichen und zur Vorbeugung von sexualisierter Gewalt zu erstellen.

 

Zur Erstellung des ISK gehört auch eine sogenannte Risikoanalyse, bei der die Leitungsgremien der Pfarrei sowie all diejenigen Gruppierungen und Verbände befragt werden, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. Die Daten, die aus der Analyse hervorgehen, helfen der Arbeitsgruppe dabei ein Schutzkonzept zu erstellen, das an die Erfordernisse der Pfarrei St. Agatha genau angepasst ist. Dazu haben die Leitungsgremien und Gruppierungen und Verbände Fragebögen bekommen, die bis zum 6. Oktober bearbeitet und ausgefüllt und im Pfarrbüro abgegeben werden sollen. Die Analyse dient nicht dazu, die einzelnen Gruppierungen einer Bewertung zu unterziehen. Sie ist im Sinne einer Bestandsaufnahme zu verstehen, wo eventuelle Risiken oder Schwachstellen bestehen könnten. Eine ehrliche Beantwortung der Fragen hilft am besten bei der Vorbeugung.

 

Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, findet im Internet unter der Adresse www.praevention-im-bistum-muenster.de weitere Informationen dazu.



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