St. Agatha - "Hab Vertrauen - ER macht´s gut, sowieso!"

"Hab Vertrauen - ER macht´s gut, sowieso!"

 

 

90 Jugendliche haben am Samstag durch Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp das Sakrament der Firmung empfangen. Sie haben sich entschieden, bewusst „JA“ zu sagen zu Gott und seiner Liebeserklärung an die Menschen. Dies haben sie während der Festmesse feierlich bekannt.

Die beiden Firmgottesdienste um 15 und 18 Uhr in der jeweils voll besetzten St. Agathakirche standen unter dem Motto „Hab Vertrauen – ER macht´s gut, sowieso!“.Seit dem vergangenen Herbst haben sich die Firmbewerber auf dieses Fest vorbereitet.

Dies wurde auch durch die besondere Gestaltung der Kirche am Firmtag sichtbar: Die Jugendlichen hatten im Vorfeld große Leinwände zum Motto gestaltet, eine Altarkerze und Fußspuren, die den Weg zum Altar mit ihren Namen und Bitten, wo Gott es in ihrem Leben besonders gut machen möge, gestaltet.

 

 

 

Das Motto ist angelehnt an das Lied "Sowieso" von Mark Forster, in welchem die Hoffnung besungen wird, dass alles sowieso gut wird und immer irgendwo eine neue Tür aufgeht.

 

 

In seiner Predigt betonte Domkapitular Winterkamp, dass die wichtigste Tür, die uns im Leben geöffnet wurde die Tür ist, die Jesus zum Leben, zum ewigen Leben geöffnet hat: die Tür zur Auferstehung. Weil es die Tür zur Auferstehung gibt, können wir gelassen durchs Leben gehen, „auch wenn´s mal nicht so läuft, wie gewohnt“, wie der Sänger Mark Forster in seinem Lied besingt. Den Liedvortrag hatten die Jugendlichen so gestaltet, dass sie zu den jeweiligen Versen passende Emojis hochgehalten haben, die die wichtigsten Aussagen des Liedes ins Emoji-Bild gesetzt haben.

 

 

 

Von der Gemeinde erhielten die Jugendlichen zur Erinnerung an die Firmung eine Powerbank. Domkapitular Winterkamp erklärte in seiner Predigt, dass so wie die Powerbank die Handys lädt, die Jugendlichen auch an und ab eine Ladestation bräuchten. Das müssten nicht immer so kraftgebende Momente wie die Firmspendung sein, manchmal reiche vielleicht auch ein kleiner Moment der Stille. Und falls diese mal ausbleiben, um Kraft zu tanken, zitierte er für seinen Ratschlag wieder das Forster-Lied: "Und streikt der Sendeton, bleibt immer die Erinnerung." – Dann wäre es eben wichtig, sich an solche Momente wie ihren Firmgottesdienst zu erinnern. Dazu sei die Powerbank auch eine gute Sache, die die Pastoralreferentinnen Anne Grothe und Christiane Hölscher den Neugefirmten im Anschluss an die Firmspendung zu Erinnerung überreichten.

 

 

Am Ende des Gottesdienstes versammelten sich noch einmal alle Firmanden um den Altar. Dort erhielten sie von den Pastoralreferentinnen den Auftrag, die Power, die sie heute von Gott erhalten haben nicht einfach verpuffen zu lassen. Sie soll die Jugendlichen in ihrem Leben stärken und ihnen helfen, Jesu frohe Botschaft in die Welt zu tragen und andere Menschen froh zu machen, ihnen beizustehen und ihnen etwas von ihrer eigenen Kraft abzugeben.

 

 

Dazu erhielten die  Neugefirmten und alle Gottesdienstbesucher von Domkapitular Winterkamp den abschließenden Segen.

 

 

Christiane Hölscher, Pastoralreferentin

 

 



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